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9. November 1989
30 Jahre Mauerfall

 

Das Jahr 1989 - Ein Schicksalsjahr der Deutschen in der Bundesrepublik und der DDR.

Die alte und gequälte Hauptstadt Berlin konnte sich wieder mit sich selbst versöhnen. Die bisherige Grundordnung in Europa  und die Einteilung in Ost und West wurde dabei gehörig durcheinandergebracht.

Wachsende Proteste der Bevölkerung in der DDR, erste demokratische Parlamentswahlen in Polen, der Abbau der Grenzanlagen Ungarns zu Österreich und schließlich die Öffnung der Berliner Mauer am 9. November lassen den Eisernen Vorhang verschwinden.

Das Mauerfall-Jubiläum wurde vom 4. bis 10. November 2019 in der ganzen Stadt gefeiert. Unter Motto "30 Jahre Friedliche Revolution - Mauerfall, 7 Tage-7Orte" fanden zahlreiche Veranstaltungen statt. In unserer Bildergalerie sehen Sie Eindrücke vom Brandenburger Tor, Alexanderplatz und vom Berliner Schloss/Humboldtforum.

Ein Lied vom Eurovision Song Contest 1990
Brandenburger Tor

Obwohl politische Aussagen laut Statuten beim Eurovision Song Contest bei Strafe verboten sind, kann es trotzdem passieren, dass das aktuelle Zeitgeschehen nicht vor der Tür ausgesperrt wird. So zum Beispiel 1990!

Der Fall der Berliner Mauer hat beim fröhlichen Liederwettstreit in Zagreb so einige - teils kuriose - Beiträge hervorgebracht. „Fri“ hieß der Titel aus Finnland, Deutschland präsentierte den Schlager „Frei zu leben“ und aus Österreich krächzte eine bis dato völlig unbekannte Simone „Keine Mauern mehr“. Norwegen allerdings bemühte einen Sänger, der schon vier Jahre zuvor immerhin einen Platz im Mittelfeld erlangte: Ketil Stokkan. Sein Beitrag für den Song Contest 1990 hieß: „Brandenburger Tor“!

Markus Fischer hat mit dem bei Tromsö lebenden Komponisten, Texter und Sänger telefoniert...

Von: Markus Fischer
VÖ: 3. Oktober 2019

Eine akustische Reise durch ein bewegtes Jahr
Der Sound von 1989
Von: Markus Fischer
VÖ: 3. Oktober 2019

30 Jahre Friedliche Revolution in der DDR
Klänge hinter Mauern

Wie klingt ein Gefängnis, wie die Stille der Einzelhaft? An welche Geräusche erinnern sich ehemalige Inhaftierte, wenn sie an die Lindenstraße 54/55 in Potsdam denken? An die heimlichen Klopfzeichen von Zelle zu Zelle? An den eigenen Herzschlag im Verhör? An das Zuschlagen der Zellentür, das Bellen der Befehle?

Mit "Klänge hinter Mauern" bringen die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße und die Kammerakademie Potsdam ein ganz besonderes Projekt zur Uraufführung. Ehemalige politische Häftlinge aus Potsdam trafen sich mit jungen Komponisten und Musikern. Die existenzielle Grenzerfahrungen der Haft wurden nun in einem Gesprächskonzert präsentiert.

Von: Jörn Holtorf
VÖ: 27. Juni 2019


Mehr Information finden Sie auf der Webseite der Kammerakademie Potsdam und der Gedenkstätte Lindenstrasse.

 

Collage aus Zeitungsausschnitten vom 9. November 1989 (Berlin-Info) sowie Münchner Merkur und Süddeutscher Zeitung (Ausgabe 10./11. November 1989)

 

 

 

 

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